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Garth und Fiona Kennedy

mission1GarthfionaKennedyEs begann ein Jahr nach der High School. Garth mochte Fiona sehr. Doch während sie miteinander ausgingen, gab es ein “Problem”. Gott rief Garth in den vollzeitigen Dienst. Mit bangem Herzen schrieb er Fiona einen Brief, denn sie war gerade als Austauschschülerin in Thailand. Er schilderte ihr die Situation und gestand ihr, in den vollzeitigen Dienst gerufen worden zu sein. Er gestand ihr aber auch seine Liebe und fragte sich, wie ihre Beziehung wohl weiter gehen könnte. Er wusste nicht, dass Fiona in Thailand einen fast identischen Brief schrieb. Die Briefe kreuzten sich irgendwo in der Luft. Was war das für eine Freude, als die Briefe in Afrika und in Asien ankamen!

Darum haben Garth und Fiona mit ihren zwei Kindern die letzten acht Jahre in Benin im Westen Afrikas verbracht. Ihr Dienst war von Anfang an von Gott geführt. Wir trafen sie neulich und stellten ihnen ein paar Fragen:

Welche Höhepunkte erlebtet ihr in den vergangenen acht Jahren?

Der Sendeanfang war mit Abstand der größte Höhepunkt. Als Garth und Fiona in Benin ankamen, hatten sie nichts, womit sie arbeiten konnten. Um mitzuerleben, wie der Mittelwellen-Sender angeschaltet wurde und die ersten Worte zu hören, die nun über 190 Millionen Menschen erreichten, waren ein ganz besonderes Erlebnis. Fiona sagt: “Wir mussten Vieles ertragen, es wurden uns viele Steine in den Weg gelegt, manche Hindernisse kamen unerwartet, doch Gott ist treu und hat uns bis hierher gebracht!”

Kann man sagen, dass es ein Wunder war?

Ohne lange zu überlegen antwortet Garth, “Auf alle Fälle, ganz ohne Zweifel. Eindeutig!”

Wie sieht der Alltag für TWR Missionare in Benin aus?

Garth verlässt das Haus um 7h00. 25km von unserem Zuhause entfernt ist Garth normalerweise der Erste am Arbeitsplatz. Wenn alle da sind, beginnt der Tag gemeinsam mit einer Andacht und mit Gebet. Dann wird das Gelände inspiziert, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Danach kommt der Papierkram und die E-mails werden abgerufen und bearbeitet (kommt Ihnen das bekannt vor?). Den restlichen Tag verbringen wir mit Instandhaltung und verschiedenen Projekten. Zur Freude von Fiona und den Kindern ist Garth etwa um 18h00 wieder zu Hause.
Morgens stehen Fiona und die Kinder zusammen mit Garth auf, wobei Garth sich fragt, wer denn da schnarcht, wenn er das Haus verlässt?! Daniel und Timothy gehen am Morgen zur Schule, mittags essen sie gemeinsam und nachmittags werden Freunde besucht und natürlich Hausaufgaben gemacht, wird geschwommen, eingekauft und gekocht.

Was macht ihr in eurer Freizeit?

Ein Stausee, der vom Team in Benin gebaut wurde, ist eine Oase für die Kennedys. Die Familie ist oft dort zum Zelten, Angeln, Schwimmen, Fussball- oder Cricket spielen oder um die Zeit mit Freunden zu genießen. Der Stausee ist auch ein Ort der Hoffnung: In der Trockenzeit liefert er der Gemeinde Wasser und Nahrung (Fische). Die schwere Arbeit und Zeit, die investiert wurden, diesen Stausee zu bauen, hat sich auf alle Fälle ausgezahlt.

Was ist die größte Herausforderung, als Missionar in Benin zu leben?

"Wir fallen immer auf, müssen extrem schwüles Wetter aushalten, schlimme Krankheiten müssen ohne Medikamente oder Behandlung heilen und es ist schwierig, die Kultur zu begreifen."
Die Kennedys müssen für die Mission Gottes viel aushalten.
Warum seid ihr dennoch dort?
“Die Antwort ist ganz einfach,” sagt Fiona, “wir sind davon überzeugt, dass Gott uns hierher berufen hat”. Es geht darum, Gott zu gehorchen.

Wie können Sie für die Kennedy’s beten?

Beten Sie für sie als Familie.
Beten Sie für geeignete Mitarbeiter.
Beten Sie für die Kurzwellen-Lizenz.
Beten Sie für das Haus-Projekt.
Stellen Sie die ganze Arbeit unter Gottes Schutz und Segen.