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Wenn bei Gott nichts unmöglich ist

Aus einer muslimischen Gemeinde in Afrika kommt ein rührender Bericht von verlorenem und überfließendem Leben…

Liebes Trans World Radio    

Ich heiße S* und bin die Frau eines überzeugten Muslimen, der bei seinen Mitgläubigen bekannt und geachtet ist. Viele Jahre lang spürte ich eine tiefe Traurigkeit. Wir wollten eine Familie, aber leider wurde das nichts. Nach vielen Fehlgeburten, manche Totgeburt dabei, empfanden wir eine lähmende Verzweiflung. Hoffnungslosigkeit machte sich in unserem Leben breit. Wir konnten so nicht weitermachen.

Als frommer Muslim versuchte mein Mann alles. Er war ein prominenter Mann und natürlich musste etwas passieren! Alle seine Hoffnung und alles Vertrauen galt dem Marabout (muslimischer Heiliger), aber ohne Erfolg. Wir konnten den Teufelskreis aus Tod und Versagen nicht unterbrechen. Der Schmerz! Die Qual! Die Schande! Es musste alles ein Ende nehmen! Nicht einmal die Fachleute konnten uns helfen…Wie viel länger sollte ich leiden, bevor ich ein gesundes Kind kriegte?! Wir erlebten die totale Verzweiflung.

story-of-hope-febaprilEines Tages schaltete ich mein Radio ein und hörte ein Programm in meiner Sprache. Der Moderator sprach so überzeugend….Weiter hörte ich „nichts ist Gott unmöglich“. Mein Herz hüpfte! Ist das wahr? Ist Gott wirklich nichts unmöglich? Kann dieser Gott mir helfen?

Später des abends schlich ich aus dem Haus um mit Jemandem zu sprechen, der Christ war. Ich hatte Angst, aber wir gingen zusammen im Dunkeln zu ihrem Pastor. Dort schüttete ich mein Herz aus. Ich wusste nicht, was ich erwarten sollte. Der Pastor sprach mit mir über Jesus. Er sagte mir das Evangelium und betete später auch für mich. Das Ergebnis war, dass ich ein Bedürfnis spürte, mehr über Jesus zu wissen. Ich brauchte seine Berührung!

Gottes Antwort auf mein Rufen verzögerte sich nicht – bald erlebte ich den Segen, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen! Ehre sei Gott! Er hat nicht nur meinen Schoß lebendig gemacht, sondern ewiges Leben in meine Seele geatmet. Ja! Ich gab dem Herrn Jesus mein Leben.

Ich bin nun eine heimliche Gläubige in der streng muslimischen Gemeinde, wo ich lebe. Ich kann Gott mit anderen Gläubigen nicht öffentlich loben und preisen. Stattdessen gehen wir heimlich zu einem regelmäßigen Abendtreffen, das die Frau des Pastors leitet. Beten Sie bitte für uns. Wir sind Christen, die sich verstecken.“

*Namen und Einzelheiten zum Identitätsschutz vorenthalten.